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Strukturierte Daten für Unternehmenswebsites: Was 2026 noch zählt

Strukturierte Daten sind eine maschinenlesbare Beschreibung dessen, worum es auf einer Seite geht: Ihr Unternehmen, ein Produkt und sein Preis, ein Artikel und sein Autor. Google empfiehlt JSON-LD. Mehrere Rich-Result-Typen wurden in den letzten Jahren eingeschränkt oder eingestellt – eine ältere Checkliste kann Sie also in die falsche Richtung führen.

Aktualisiert 2 Min. Lesezeit Verfasst vom Team der Agentur Ge-ko

Die Typen, die sich lohnen

  • Organization oder ein LocalBusiness-Untertyp auf der Startseite: Name, Logo, URL, Adresse, Telefonnummer, Öffnungszeiten und sameAs-Links zu Ihren offiziellen Profilen. Das ist die Grundlage dafür, als Entität erkannt zu werden.
  • WebSite mit dem Namen Ihrer Website, damit Google in den Ergebnissen den richtigen Websitenamen anzeigt.
  • BreadcrumbList auf Unterseiten, damit in den Ergebnissen der Navigationspfad (Breadcrumb) erscheint.
  • Product mit Offer (Preis, Währung, Verfügbarkeit) auf Produktseiten, wo möglich ergänzt um Angaben zu Versand und Rückgabebedingungen. Darauf basieren Händlereinträge und Produkt-Snippets.
  • Article oder BlogPosting mit Autor und Datumsangaben bei redaktionellen Inhalten.

Was sich geändert hat: FAQ, HowTo und Bewertungssterne

Seit August 2023 zeigt Google FAQ-Rich-Results nur noch für bekannte, maßgebliche Websites von Behörden und aus dem Gesundheitsbereich an; HowTo-Rich-Results wurden vollständig entfernt. 2025 hat Google zudem eine Reihe selten genutzter Rich-Result-Typen eingestellt.

FAQPage-Markup ist weiterhin gültiges schema.org und kann Maschinen helfen, Frage-Antwort-Inhalte zu lesen. Aufklappbare FAQs in den Google-Ergebnissen sollten Sie davon aber nicht erwarten.

Auch Bewertungssterne haben Grenzen: Ein Unternehmen erhält keine Sterne-Snippets für Bewertungen, die es über sich selbst auf der eigenen Website per LocalBusiness- oder Organization-Markup veröffentlicht.

Strukturierte Daten und KI-Antworten

KI-Systeme brauchen kein spezielles Markup, um eine Seite zu lesen, und laut Google sind für seine KI-Funktionen keine zusätzlichen strukturierten Daten erforderlich. Korrektes Markup hilft trotzdem: Es benennt Fakten wie Preise, Standorte, Öffnungszeiten und Autorschaft eindeutig. Dadurch lässt sich eine Seite leichter verstehen und korrekt zitieren.

Fehler, durch die Markup ignoriert wird

  • Markup für Inhalte, die auf der Seite nicht sichtbar sind, etwa Bewertungen oder FAQs, die nur im JSON-LD existieren.
  • Preise, Bewertungen oder Verfügbarkeiten im Markup, die von den Angaben auf der Seite abweichen.
  • Derselbe Organization-Block auf jeder Seite, aber jeweils mit abweichendem Namen oder Logo.
  • Ungültiges JSON: Ein einziges fehlendes Komma macht den gesamten Block unlesbar.

So testen Sie es

Mit dem Test für Rich-Suchergebnisse von Google sehen Sie, für welche Rich Results eine Seite infrage kommt; mit dem Schema Markup Validator prüfen Sie die allgemeine schema.org-Gültigkeit. Nach der Veröffentlichung zeigen die Berichte unter „Verbesserungen“ in der Search Console Fehler auf der gesamten Website an.

Die Sitequiry-Analyse erkennt die JSON-LD-Typen auf der analysierten Seite und zeigt, welche wichtigen Typen für diesen Seitentyp fehlen.

Häufige Fragen

JSON-LD, Microdata oder RDFa?

JSON-LD. Google unterstützt alle drei Formate, empfiehlt aber JSON-LD, weil es vom HTML getrennt ist und sich am einfachsten pflegen lässt.

Verbessern strukturierte Daten das Ranking direkt?

Nein. Sie qualifizieren Seiten für Rich Results und machen sie leichter verständlich, was die Klickrate verbessern kann. Einen Ranking-Schub bringen sie für sich allein aber nicht.

Sollte ich weiterhin FAQPage-Markup einsetzen?

Nur, wenn die Seite tatsächlich sichtbare Fragen und Antworten enthält. Das Markup schadet nicht und beschreibt den Inhalt, erzeugt bei den meisten Websites aber keine FAQ-Rich-Results.

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